In der seelsorgerischen Praxis begegnet man diesen “vergessenen Kindern” täglich: Der krebskranken Mutter, die dafür betete, ihre Kinder aufwachsen zu sehen; dem ehemaligen Pastor, der seinen Glauben nach einer Kirchenspaltung verlor; dem suchtkranken Jugendlichen, der in christlichen Heimen nur Ablehnung erfahren hat. Sie alle eint die Erfahrung eines himmlischen Vaters, der schweigt, während seine Kinder schreien.
Der vielleicht überraschendste und tröstlichste Gedanke in der Auseinandersetzung mit “Gottes vergessenen Kindern” ist, dass das Gefühl des Vergessenseins selbst ein Zugang zur Gegenwart Gottes sein kann. Die östliche orthodoxe Tradition kennt die “Mutter Gottes aller Schmerzen” – eine Ikone, die die tiefe, klagende Trauer der Gottesmutter über den Tod ihres Sohnes zeigt. In dieser Ikone ist kein Platz für triumphale Auferstehungstheologie, sondern nur für nacktes, von Gott verlassenes Leid. Doch genau in diesem Leid, so die Tradition, ist Gott gegenwärtig – nicht als Retter aus der Not, sondern als Mitleidender, der selbst das Leid durchschreitet. Gottes Vergessene Kinder
), an idealistic new teacher at a school for the deaf who attempts to encourage his students to use their voices. He becomes fascinated by Sarah Norman ( Marlee Matlin Die östliche orthodoxe Tradition kennt die “Mutter Gottes
Die Handlung folgt dem unkonventionellen Lehrer James Leeds (William Hurt), der an einer Schule für Gehörlose unterrichtet. Er trifft dort auf die ehemalige Schülerin Sarah Norman (Marlee Matlin), die sich weigert zu sprechen und ausschließlich die Gebärdensprache nutzt [5.3, 5.7]. ), an idealistic new teacher at a school
, based on the Tony Award-winning play by Mark Medoff. It is widely recognized for its groundbreaking representation of the Deaf community and for being the first film to feature a Deaf actor in a leading role. Film Overview
Der deutsche Titel „Gottes vergessene Kinder“ mag auf den ersten Blick paternalistisch oder mitleidig klingen, doch der Film selbst bricht genau mit diesem Klischee. Er stellt den klassischen Konflikt zwischen zwei philosophischen Ansätzen dar: